Jeder weiß, dass Braunbären in Höhlen überwintern, dort Babys zur Welt bringen und im Frühjahr bereits dünn und mit Nachwuchs herauskommen. Und was machen Eisbären, die das ganze Jahr über im Schnee leben?

Der Eisbär ist ein raues warmblütiges Raubtier, das in den nördlichen Regionen der Welt lebt. Im Winter laufen sie auf dem Eis, ohne Angst vor Frost, und steigen sogar in das eisige Wasser hinab, um Robben zu jagen.
Anscheinend haben sie keine Angst vor Kälte und haben reichlich Nahrung.
Überwintern sie?

Braunbären überwintern aus zwei Gründen – niedrige Temperaturen und Nahrungsmangel. Eisbären haben keine Angst vor diesen Problemen. In den nördlichen Regionen gibt es immer Nahrung für sie, ob Robben oder Moltebeeren. Und sie haben überhaupt keine Angst vor der Kälte. Eisbären sind immer auf der Suche nach neuen Nahrungsplätzen.

Eisbären bauen jedoch Höhlen. Genauer gesagt Bären. Sie graben ihre Höhlen direkt im Schnee, wo die Jungen geboren werden. Frauen beginnen Anfang Oktober, „Schneewohnungen“ zu bauen. Und es ist nicht nur ein Loch im Boden. In einer solchen Höhle kann es mehrere Räume und sogar einen Luftkanal geben.
Bereits Ende November geht die zukünftige Mutter in die Höhle in den Mutterschaftsurlaub.

Den ganzen Winter über kuscheln sich Mama und Babys in eine warme Höhle, wo sie aufwachsen. Im Frühjahr kommt sie mit ihren Kindern an die Oberfläche und zeigt ihnen die große Welt. Übrigens sind Bären in der Regel nur wenige 1-2. Drei Jungtiere sind eine Seltenheit.
Im Frühling und Sommer wachsen die Jungen mit ihrer Mutter auf, jagen gemeinsam und lernen zu überleben.
