Jeder kennt die Geschichte des Mowgli-Jungen, aber wie das Leben zeigt, gibt es solche Kinder tatsächlich.
Heute erzählen wir Ihnen von dem Mädchen Tippi Degre, das seine ganze Kindheit unter wilden Tieren verbrachte.

Das Baby wurde 1990 in Namibia in eine Familie von Naturfotografen geboren. Von Kindheit an haben ihm seine Eltern die Liebe und den Respekt für die Natur und die Tiere beigebracht.


Die Leitung des Reservats, in dem die Familie arbeitete, machte sich Sorgen um die Sicherheit des kleinen Tippi und bestand darauf, dass die Familie dieses Gebiet verlassen und ihrem Kind angenehmere Lebensbedingungen bieten sollte. Deshalb zog die Familie in das Reservat nach Botswana, wo sie sich dennoch mit dem Management arrangieren konnte.
Hier freundet sich das kleine Mädchen mit einem Elefanten namens Abu und einem Leoparden J&B an, mit dem sie gerne spielt.

Im Laufe von 10 Jahren ihres Lebens in freier Wildbahn hat sich Tippi mit vielen Tieren angefreundet: Strauße, Zebras, Giraffen und sogar Krokodile. Sie liefen zusammen, wälzten sich im Gras, sie konnte darauf klettern, und manchmal schliefen sie sogar zusammen.
Das Mädchen erinnerte sich immer an die Regeln, die ihre Eltern ihr beigebracht hatten – immer freundlich sein, keine plötzlichen Bewegungen machen und Raubtieren niemals den Rücken kehren.

Als Tippi 10 Jahre alt war, zog ihre Familie nach Frankreich, wo sie zur Schule ging, aber sie erinnerte sich immer mit einer Sorge in ihrem Herzen an Afrika, wie an ihr eigenes Zuhause.

Das Mädchen kehrte im Alter von 30 Jahren in ihre Heimat zurück, wo sie 6 Tierfilme für den Discovery Channel drehte. Übrigens trat sie auch oft in der beliebten TV-Show Fort Boyard als Tigerwärterin auf.


Jetzt führt sie die Arbeit ihrer Eltern gerne weiter, hat eine Website über Afrika und führt einen Blog.
