Finden wir immer Zeit, unseren Lieben zu sagen, wie lieb sie uns sind?

Ich würde gerne glauben, dass viele nach dem Lesen dieses Artikels die richtigen Worte finden, um einen Brief zu schreiben, so wie die Tochter von Cindy Mathis, von der ihre Mutter auf ihrer Facebook-Seite erzählt hat.
Cindy war sehr stolz auf ihr Baby und hielt sie für das schönste Mädchen.
Sie lädt liebevoll ihre Fotos hoch, um ihre Worte zu untermauern.

Ein junges Wesen mit einem überraschend offenen und fröhlichen Gesicht blickt uns an. Der Name des Mädchens war Macy.
Sie war die einzige Stütze der Tochter und Mutter, ihre Kraft und Inspiration.
Sie hatten eine erstaunliche emotionale Verbindung, die bis heute anhält.
2016 war Macy zusammen mit ihrem 18-jährigen Freund namens Adam Sattler in einen Unfall verwickelt. Beide starben an ihren Verletzungen.
Mit gebrochenem Herzen öffnete Cindy einen Monat später den Kofferraum ihres Autos und sah ein von Macy handgeschriebenes Stück Papier. Es war die erste Nachricht der geliebten Tochter.

Wovon Macy geleitet wurde, ist unbekannt. Aber die erste Nachricht unterschrieb die Tochter auf verblüffende Weise: „Mama, mach auf, wenn du nicht schlafen kannst.“
Der Brief war kurz, aber sehr wichtig für Cindy.
Ihr kleines Mädchen wollte nur, dass sie immer wusste, dass Macy ihre Mutter liebte. Irgendetwas veranlasste die Frau, nach anderen Zetteln zu suchen. Sie wühlte in ihrem Zimmer herum, in Sachen und fand bald 25 Nachrichten, die Macy ihr zu unterschiedlichen Zeiten hinterlassen hatte.
Alle waren versiegelt und unterschrieben. Die Tochter schlug vor, dass ihre Mutter jedes in jenen Momenten öffnete, in denen sie einsam war, Aufregung verspürte oder einfach nicht einschlafen konnte.

Und eine Nachricht war besonders. Macy bot an, es zu öffnen, falls Cindy sie vermisste. Darin las die Mutter, dass ihr kleines Mädchen sie auch vermisste.
Auf Facebook gestand sie: „Macy, wenn du nur wüsstest, wie sehr deine Mutter dich vermisst!“
Die Frau behauptet, die Briefe ihrer Tochter hätten ihr geholfen, mit der Trauer fertig zu werden. Die Tochter tröstete sozusagen ihre Mutter und hinterließ ihr ihre Schätze.
