Der Hund namens Pakita wurde in das Tierheim Arca in Argentinien gebracht, nachdem er von örtlichen Freiwilligen entdeckt worden war.
Das arme Ding wanderte auf der Suche nach Nahrung und Obdach durch die Straßen der Stadt. Silvia Ferreira, eine Freiwillige im Tierheim, kümmerte sich um Pakita. „Ich habe gesehen, dass der Hund ziemlich freundlich war. Aber Verzweiflung stand in ihren traurigen Augen. Wenn sich andere Tiere schnell an den neuen Ort gewöhnen, blieb Pakita geschlossen und wollte nicht mit Freiwilligen kommunizieren“, sagt Sylvia.

Damit das ruhige Tier den Prozess der Genesung und Sozialisierung schneller durchlaufen kann, wurde es zur Adoption geschickt.
Die Zeit verging jedoch und niemand wollte den schönen Hund mit einer schokoladenfarbenen Fellfarbe nehmen. Mehr als zwei Jahre sind vergangen.
„Die Leute adoptieren lieber Welpen oder kleine Hunde. Es ist sehr schwierig, jemanden wie Pakita in gute Hände zu geben“, sagt Silvia.
Doch schon bald erwartete die Mitarbeiter der humanen Gemeinschaft eine Überraschung. Sie wussten nicht einmal, dass Pakita einen Besitzer hatte, den sie sehr liebte, darum war sie ständig traurig.

Als die Freiwilligen erneut ein Foto des armen Mädchens auf ihrer Seite des sozialen Netzwerks posteten, in der Hoffnung, potenzielle Adoptiveltern zu finden, erhielten sie einen Anruf von einer Frau.
„Sie war unglaublich aufgeregt und erzählte uns, dass Pakita der Hund ihres Sohnes ist. Sie haben die ganze Zeit nach ihr gesucht und waren schon verzweifelt, aber zum Glück haben sie die Post gesehen und uns sofort kontaktiert“, sagt Sylvia.
Wie sich wenig später herausstellte, sucht der Sohn der Frau, Ariel Naveira, schon lange nach seinem Vierbeiner. Am nächsten Tag kam der junge Mann im Tierheim an.
Pakita verbrachte so viel Zeit im Gehege des Zentrums, dass sie überhaupt nicht mit dem Erscheinen eines geliebten Menschen gerechnet hatte.
Freiwillige brachten den Hund hinaus in den Hof, damit das lang ersehnte Treffen endlich stattfinden würde.

Zuerst war sie schüchtern vor dem Mann und sah ihm nicht in die Augen. Doch sobald Pakita Ariels längst vergessenen Duft roch, eilte sie sofort los, um sein Gesicht zu lecken. Die Freude des Mädchens kannte keine Grenzen!
„Es war wunderbar. Das Wiedersehen war unglaublich berührend. Wenn wir zuerst bezweifelten, dass Ariel der Besitzer des Hundes war, dann passte von dem Moment an, als sie sich trafen, alles zusammen“, lächelt Sylvia.
Es ist über ein Jahr her, seit Pakita ihren Meister getroffen hat.
Die Freude des Hundes über die Rückkehr nach Hause ließ jedoch überhaupt nicht nach.
Sie ist glücklich und wird geliebt, denn es ist ein wahres Wunder, dass ihr Liebster zwei Jahre später gefunden wurde!
