Die ehemaligen Besitzer des kleinen Kona zogen in eine andere Stadt, und ihr vierbeiniges Haustier wurde im Hinterhof ausgesetzt.
Glücklicherweise sah ein Nachbar die arme Hündin und fing an, sie zu füttern.

Das alles ging mehrere Monate so, bis die Freiwilligen des örtlichen Rettungsdienstes von Kona erfuhren. Als die Retter am Tatort eintrafen, sahen sie einen schmutzigen, übergroßen Hund, der an die Veranda gebunden war. Ein Nachbar baute eine Sperrholzhütte für das Tier. Aber das schützte den Hund weder vor der sengenden Sonne noch vor dem Regen mit dem Wind.

Kona hatte solche Angst vor der Annäherung von Fremden, dass sie versuchte wegzulaufen und sich zu verstecken.
Es dauerte etwa eine Stunde, bis es den Freiwilligen gelang, Konas Vertrauen zu gewinnen. Liebe, Aufmerksamkeit und ein leckeres Leckerli – das ist alles, was dem ausgesetzten Hund so sehr fehlte.

Bei der Untersuchung beim Tierarzt verhielt sich das Baby ruhig. Sie erlaubte den Spezialisten, das verfilzte Fell abzurasieren. Kona warf ihren schmutzigen Pelzmantel ab und verwandelte sich in einen völlig anderen Hund. Danach wartete die Hündin auf Wasserbehandlungen, wonach sie sich viel besser fühlte. Natürlich war das Baby noch menschenscheu, aber allmählich gewöhnte es sich daran und begann sogar, selbst auf die Freiwilligen zuzugehen.

Ein paar Wochen später hatte Kona ein festes Zuhause. Sie wurde von einem Ehepaar mit Kindern adoptiert. Mädchen lieben ihr flauschiges Haustier und sind bereit, ihre ganze Zeit mit ihm zu verbringen.
Jetzt hat der Hund ein neues Kapitel in seinem Leben begonnen.

Alle verlassenen Tiere verdienen eine zweite Chance, die leider selten ist.
