Drei Welpen saßen im Dunkeln und zitterten vor Kälte.
An diesem Wintertag lag viel Schnee auf den Straßen. Es war kalt und unsicher irgendwohin zu gehen. Aber wenn Menschen und Haustiere noch die Möglichkeit hatten, sich in Wohnungen vor dem Wetter zu verstecken, dann landete ein streunender Hund zusammen mit Welpen mitten in der Kälte im tiefen Schnee …

Ein Mann kam, obwohl er es eilig hatte, nach Hause zu gehen, nicht an einem heruntergefallenen Rohr vorbei, aus dem ein Quietschen zu hören war. Er rief Freiwillige an und sie kamen zur Rettung.
Und es war pünktlich! Im Rohr war ein Hund. Sie schaute hinaus und versteckte sich sofort. Aber im nächsten Moment ging sie zu den Leuten hinaus. Sie wedelte mit dem Schwanz, umkreiste die Freiwilligen und freute sich über ihre Ankunft.

Die grauen Augen der Hündin waren auf einen Freiwilligen fixiert. Dann beugte sie ihren Kopf, um gestreichelt zu werden.
Natürlich waren die Freiwilligen froh, dass sie ein heimatloses Tier gerettet hatten. Sie entschieden sich jedoch erneut, in das Rohr zu schauen.
Vielleicht ist noch jemand da?
Ihre Intuition war nicht umsonst. Drei Welpen saßen im Dunkeln und zitterten vor Kälte. Sie hatten große Angst.

Freiwillige versuchten mit Hilfe ihrer Mutter, die Welpen aus dem Rohr zu locken, aber sie weigerten sich.
Dann wurde der Hund ins Auto gesetzt und die Welpen mit Futter gefüttert.
Aber auch das hat nicht funktioniert.

Freiwillige mussten an jedem Ende des Rohrs stehen. Einer von ihnen schob vorsichtig eine Bürste hinein. Und dann sprang ein Welpe heraus. Dann die zweite und dritte. Die Welpen wurden auch in einem Auto zu ihrer Mutter gebracht. Aber sie gingen nicht sofort.

Für alle Fälle haben sich die Retter in der Gegend umgesehen, um sicher zu sein: Hier gibt es keine Welpen mehr.
Dann kam die Hundefamilie im Tierheim an.
Natürlich lassen die Bedingungen für die Tierhaltung hier zu wünschen übrig. Allerdings ist es auch gut, dass die Hunde nicht auf einer frostigen Straße stehen und keinen Hunger haben.

Wenn die Welpen ein wenig erwachsen sind, wird man für sie ein gutes Zuhause suchen. Und für die Mutterhündin auch.
Sie braucht auch eine gute Familie, die sich um sie kümmert und sie nicht mehr in der Kälte leben lässt.
