Der dreibeinige Rettungshund hat seiner Besitzerin das Leben vor dem aggressiven Krebs gerettet

Karen Ethier fand ihren Hund bei Bath Cats and Dogs, wo sie als Managerin arbeitete.
Ein 10-jähriger Hund wurde von der Straße dorthin gebracht – vermutlich eine Kreuzung zwischen einer Dogge und einem Staffordshire-Terrier.

Er war mit Schmutz und Schürfwunden übersät, und eine der Pfoten musste amputiert werden. Laut dem Tierarzt hat er in seiner Praxis noch nie so viele Frakturen einer Gliedmaße gesehen. Nach der Operation besuchte Karen die Station. Als Karen den kranken dreibeinigen Hund im Gehege des Tierheims sah, wollte sie ihn am liebsten mit nach Hause nehmen.

Damals ahnte sie noch nicht, dass der Hund, dem sie eine Chance auf ein gutes Leben gegeben hatte, eines Tages ihr Leben retten würde.
Sechs Jahre nachdem Louie Teil der Karen-Familie wurde, begann der Hund plötzlich, sich ungewöhnlich zu verhalten. Immer wieder steckte er seine Nase und seinen Kopf in die Brust der Herrin, als wollte er ihr etwas sagen.
Ein paar Tage später war Karen entsetzt, als sie genau an der Stelle, auf die Louis hingewiesen hatte, eine Beule spürte.
Die Untersuchung ergab, dass die Frau dreifach negativen Brustkrebs hatte – und zwar sofort im dritten Stadium.

Der Tumor verhielt sich aggressiv und es musste dringend mit der Behandlung begonnen werden.
Da der Tumor zu groß war, schlugen die Ärzte Karen vor, sich zunächst einer Chemotherapie zu unterziehen, um zu versuchen, ihn zu verkleinern, und sich erst dann einer Operation zu unterziehen. Karen, die ihre Mutter an Brustkrebs verlor, wusste, was sie durchmachen musste, aber sie verlor nie die Hoffnung auf Genesung.

Nach sechs Monaten Chemotherapie, einer Operation zur Entfernung ihres Tumors und ihrer Lymphknoten und einer dreiwöchigen Strahlentherapie war Karen endlich in Remission.
Die ganze Zeit, während sie gegen eine gefährliche Krankheit kämpfte, war Louis in der Nähe, der sich als erstaunlich loyaler und intelligenter Hund herausstellte.
„Ich hatte große Angst, aber Louis war immer bereit, mich zu unterstützen“, erinnert sich Karen.

Der Hund spürte intuitiv, wann seine Besitzerin Kommunikation brauchte und wann sie alleine besser dran war.
Louis‘ stille Unterstützung half Karen, die Kraft zu finden, zu kämpfen und nicht zu verzweifeln. Laut der Frau verdankt sie Louis einen Teil ihrer Genesung.
„Ich bin dem Schicksal so dankbar, dass er in meinem Leben erschienen ist. Er ist der beste Hund der Welt“, sagt sie.

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