Der kranke 59-jährige Schimpanse weigert sich zu essen, erkennt dann aber die Stimme seines ehemaligen Pflegers

Es gibt unzählige Geschichten, die die tiefe Verbindung zeigen, die zwischen einer wilden Kreatur und einem Menschen bestehen kann. Die Art und Weise, wie sich viele Tiere den Menschen anvertrauen, die sich um sie kümmern, ist immer noch unerklärlich, aber äußerst herzerwärmend.

Eine dieser starken Bindungen bestand zwischen einer Schimpansenmatriarchin und ihrem Pfleger. Als Jan van Hooff, emeritierter Professor für Verhaltensbiologie an der Universität Utrecht in den Niederlanden, Mama, die Schimpansin, zum ersten Mal traf, war die Primatin 15 Jahre alt. Es geschah 1972, als van Hoof die Schimpansenkolonie im Royal Burgers Zoo in Arnheim gründete.

Für kurze Zeit war der Professor der Hüter der Kolonie. Seitdem verbindet er und Mama, die Matriarchin der Kolonie, eine ganz besondere Freundschaft. Aber sie wussten nicht, dass diese Verbindung bis zum Ende von Mamas Tagen auf dieser Erde bestehen würde. 2016 war die damals 59-jährige Mama extrem schwach beim Tanken, sie war am Rande des Todes. Die alte Frau saß nur in ihrem Gehege und interagierte mit niemandem.

Sie weigerte sich sogar zu essen. Da beschloss das Zoopersonal, Jan van Hooff, Mamas alten Freund, anzurufen. Was dann geschah, war für alle ein äußerst emotionaler Moment. Als van Hoof das Schimpansengehege betrat, rührte sie sich nicht, aber als Mama die Stimme ihres ehemaligen Hausmeisters hörte, war sie völlig geschockt.

Ihren Freund ein letztes Mal zu sehen, gab ihr den Frieden, den sie brauchte. Kurz nach diesem Moment ist Mama friedlich eingeschlafen!

 

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