Chris Barnes ist der Held des Tages in Australien.
Zu seinen Gunsten wurden mehr als 30 gerettete Kängurus ohne elterliche Fürsorge zurückgelassen.

Leider haben Kängurus Angst vor Autos. Sie rennen immer herum und werden von ihnen getroffen. Und die Jungen warten dann auf ihre Eltern und verhungern. Das sind die, die Chris abholt und pflegt.
2005 gründete Chris sein Zentrum in Alice Springs, wo er lebende Babys in Säcken brachte. Nachdem er jahrelang Geld mit der Reinigung von Bussen und dem Verlegen von Fußböden verdient hatte, gelang es ihm, 90 Morgen Land zu kaufen und ein Privatheim für Genesende und die Aufzucht von Haustieren zu errichten.
Chris wird der australische Kranich genannt.

Die BBC drehte einen Film über ihn mit dem Titel Kangaroo Dundee.
Die Miniserie erhielt internationale Anerkennung und die Liebe vieler Menschen zu Chris begann zu wachsen.

Und Chris, so wie er war, bleibt ein schüchterner Mann und lebt mit seinen „Joeys“, wie er sie nennt.
Das Kindermädchen ist bei ihnen, hüllt sie in Decken, füttert sie mit dem Löffel.
Sie rennen ihm nach und glauben, dass er eine echte Mutter ist.
Er sagt, er liebt es, bei Sonnenuntergang auf der Veranda zu sitzen, Bier zu trinken und seiner Großfamilie von Kängurus beim Herumtollen auf dem Rasen zuzusehen.

„Das ist das Leben.“
So einfach und süß schätzt er seine Vorliebe. Übrigens ist sein Tierheim die erste Tierklinik dieser Art auf einem privaten Grundstück.
Eine gute Idee, die andere bereits zu wiederholen planen.
