Ende April entdeckten die Schwestern Freya und Kira Hill aus Northamptonshire, England, den Verlust eines einjährigen Kätzchens namens Floh. Das Haustier war schon immer sehr neugierig und rücksichtslos, und die Mädchen hatten Angst, dass es in Schwierigkeiten geraten könnte.

Freya und Kira suchten all ihre Lieblingsplätze im Haus und im Hof ab, aber Floh war nirgends zu finden. Nach mehreren Tagen der Suche fanden sich die Mädchen fast mit dem Verlust ab und entschieden, dass das Kätzchen von einem Auto angefahren oder von neuen Besitzern genommen worden war. Floh konnte aufgenommen werden. Sie ging durch das Territorium und kam, um mit Fremden zu sprechen — liebevoll, jemand könnte ein süßes Kätzchen mögen.

Aber eine Woche nach Flohs Verschwinden geschah das Unerwartete – ein einheimischer Hund fand die Katze. Er nahm den Geruch des Tieres wahr und fand es… auf dem Grund des Brunnens. Und das nur wenige Meter vom Haus entfernt! Der Hund kündigte seine Entdeckung mit einem lauten Bellen an, das die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich zog.

Auch die Familie Flohs kam zum Brunnen – und freute sich, ihr Haustier gesund und munter vorzufinden. Trotz aller Schwierigkeiten blieb die Katze unverletzt. Eine Woche lang saß sie hungrig an den Sims gedrückt, trank aber das Wasser, das sich auf dem Grund des Brunnens gesammelt hatte.
Um das Tier zu retten, war die Hilfe der Feuerwehr erforderlich. Sie durchschnitten das Gitter, durch das das Kätzchen fiel und zu Boden ging.
Die Katze wurde mit Futter herausgelockt und bald war sie in den Händen glücklicher Besitzer.

Nach Angaben der Familie wärmte sich ihr Haustier den ganzen Abend an der Heizung. Sie aß viel und schnurrte ständig, um den Besitzern mitzuteilen, wie froh sie war, nach Hause zurückzukehren.
Jetzt wollen die Besitzer sie noch genauer überwachen. „Sie versucht eindeutig, ihre neun Leben zu nutzen“, sagt Freya.
