Am Freitag, den 10. Januar, ist Jean-Luc Petitrenaud im Alter von 74 Jahren verstorben. Der Gastronomiejournalist verstarb im Kreise seiner Familie, wie die AFP berichtet.

Jean-Luc Petitrenaud, der berühmte Gastronomiejournalist, ist am Freitag, den 10. Januar, im Alter von 74 Jahren gestorben. Eine traurige Nachricht, die seine Kinder der AFP mitteilten. Louise und Antonin Petitrenaud erklärten in ihrer Mitteilung, dass der Moderator der Sendungen Carte postale gourmande und Les Escapades de Petitrenaud seinen letzten Atemzug „umgeben von seinen Angehörigen“ gemacht habe und „denjenigen dankt, die ihn all die Jahre so geliebt haben“.
Die Karriere von Jean-Luc Petitrenaud als Gastronomiekritiker begann in den 1990er Jahren, als er zum Chronisten für Radio France und Radio Suisse Romande wurde. Von 2000 bis 2006 präsentierte er jeden Sonntag auf France 5 die Sendung Carte postale gourmande.
In dieser Sendung reiste der aus Clermont-Ferrand stammende Moderator durch Frankreich und besuchte die Küchen von Köchen, aber auch die von Landwirten, Winzern, Käsern und Metzgern. Neben seiner Karriere im Fernsehen und Radio hat der Vater von Louise und Antonin zahlreiche Romane geschrieben, darunter Les quatre saisons d’Émile et Marcelle (2018) und Bienvenue chez moi (2016).

Tod von Jean-Luc Petitrenaud: Die Gründe für seine lange Abwesenheit in den Medien
2017 kündigte Jean-Luc Petitrenaud seinen Rückzug aus den Medien an und sprach von „müdigkeit“. Zwei Jahre später, in der Sendung L’Instant De Luxe bei Jordan de Luxe, sprach der Gastronomiejournalist über seinen frühzeitigen Rücktritt: „Ich habe aufgehört, ich wollte mein Buch schreiben, und dann haben wir die Gelegenheit genutzt, etwas anderes zu machen, und ich bin nie wieder zurückgekommen. Ich war sehr müde, deshalb wollte ich mich auf mein Buch konzentrieren, weil eine Reise pro Woche mit Flugzeug und allem…

Es war eine Art Erschöpfung, es gab sehr persönliche Gründe.“ Damals erklärte der Moderator jedoch, dass er bereit sei, ein großes Comeback zu machen: „Ich hatte ein Knie auf dem Boden, aber heute bin ich aus der Asche auferstanden und jetzt bin ich extrem verfügbar, bereit und glücklich, wieder vor einer Kamera zu stehen und wieder Geschichten zu nähen.“ Ein Projekt, das er nicht verwirklichen konnte.
