Der arme Kerl hat für immer die Lust auf Weihnachtsvorbereitungen verloren. In einer Szene, die einem Horrorfilm ähnelt, erlebte der 43-jährige Attila aus Szeged, der in einem sehr nah beieinander stehenden Doppelhaus mit seinem Nachbarn lebt, ein erschreckendes Erlebnis.

Zuerst bemerkte der zweifache Vater nur, dass ein beißender Gestank ins Haus zog und dass der Adventskranz des Nachbarn, der nur ein paar Meter entfernt wohnte, einen unerträglichen Geruch verbreitete, der es unmöglich machte, in seiner Nähe zu bleiben. Da Attila sich nicht vorstellen konnte, wie ein Kranz so stinken könnte, klingelte er beim Nachbarn, der, wie sich herausstellte, wegen der Feiertage bereits Anfang Dezember zu Verwandten gereist war und nicht zu Hause war.

Als Attila näher an die Tür des Nachbarn herantrat, erlebte er den völligen Schock! Zwischen den Nadeln des Kranzes lag der Kadaver einer toten Schlange. Nach dem ersten Schreck begann Attila zu befürchten, dass das Reptil giftig sein könnte, weshalb er sofort einen Brief an das Ungarische Naturwissenschaftliche Museum schrieb und ein Foto des Kadavers beifügte.

Ein Experte der Institution teilte dem Mann mit, dass er auf eine Wassergrasschlange gestoßen sei, die zwar nicht gefährlich sei, aber sicherlich kein schöner Anblick sei. „Der unerträgliche Gestank verbreitete sich noch tagelang in der Umgebung und sogar in der Wohnung. Ich schwöre, wenn ich Whisky zu Hause gehabt hätte, hätte ich den ganzen Tag damit gegurgelt“, klagte Attila der lokalen Presse und fügte hinzu, dass die Familie beschlossen habe, nie wieder einen Adventskranz zu kaufen.
