Heute Morgen kam ich wie immer zur Arbeit, holte mir einen Kaffee und ging zu meinem Schreibtisch. Doch als ich mich hinsetzte, bemerkte ich etwas Seltsames unter dem Tisch – ein kleines weißes Gerät mit einem „Auge“ und einem Aufkleber mit Zahlen.
Zuerst dachte ich, es sei ein altes Technikteil oder ein Teil der Belüftungsanlage. Aber meine Neugier siegte – ich schraubte das Gehäuse vorsichtig auf und war überrascht: Im Inneren befand sich ein Mikrochip und etwas, das wie ein Sensor aussah.
Ich fragte meine Kollegen, ob sie so etwas schon einmal gesehen hätten – und da wurde es richtig spannend: Unter fast jedem Schreibtisch befand sich ein solches Gerät! Alle waren überrascht, denn niemand wusste, wofür sie da waren.
Wir machten eine kleine „Untersuchung“ – und das Ergebnis schockierte uns: Es handelte sich um drahtlose Präsenzsensoren.
Diese Geräte registrieren, ob man sich physisch am Arbeitsplatz befindet – nicht über den Computer, nicht über Logins, sondern durch Bewegung oder Körperwärme.
Niemand wurde darüber informiert. Keine Mitteilung, keine Zustimmung. Einfach so – da ist ein Sensor, und du wirst überwacht.
Gemischte Gefühle: Einerseits Kontrolle, andererseits ein Eingriff in die Privatsphäre. Ich hätte nie gedacht, dass so eine kleine Box so viele Fragen über Vertrauen und Transparenz im Büro aufwerfen würde…



