Zu meinem 69. Geburtstag hatte mir mein Sohn eine Schachtel Pralinen von der renommiertesten Chocolaterie der Stadt geschenkt. Sie waren so schön, dass ich beschloss, sie meinen Enkeln zu geben, die Süßigkeiten lieben. Sie aßen sie mit großer Freude.
Ein paar Stunden später rief mich mein Sohn an, um zu fragen, ob mir die Pralinen geschmeckt hätten. Das kam mir etwas seltsam vor, denn normalerweise vergisst er seine Geschenke schnell, sobald er sie überreicht hat.
Also antwortete ich einfach:
„Sie waren zu schön, um sie allein zu essen, also habe ich beschlossen, sie deinen Kindern zu geben. Du weißt doch, wie sehr sie Süßigkeiten lieben.“
Da geriet mein Sohn außer sich vor Wut:
„Was hast du getan? Bist du verrückt? Haben die Kinder sie schon gegessen?“
Dann legte er auf.
Ich blieb völlig erstarrt zurück und verstand nicht, warum er so reagierte. Erst später erfuhr ich den Grund, und er erschütterte mich zutiefst.
Mein Sohn hatte mir eine Schachtel Pralinen geschenkt, und als ich ihm sagte, dass ich sie nicht selbst gegessen, sondern seinen Kindern gegeben hatte, schrie er: „Was hast du getan?“
Mein Sohn kam zu mir nach Hause, sichtlich besorgt.
Er erklärte mir, dass bei den Kindern gerade erst eine Schokoladenallergie diagnostiziert worden war.
Sie hatten zuvor nie eine Reaktion gezeigt, aber dieses Mal war sie schwer.
Mein Sohn hatte mir eine Schachtel Pralinen geschenkt, und als ich ihm sagte, dass ich sie nicht gegessen, sondern seinen Kindern gegeben hatte, schrie er: „Was hast du getan?“
Sie bekamen Juckreiz und Schwellungen, und man brachte sie notfallmäßig ins Krankenhaus.
Ich war wie gelähmt und erkannte die Schwere der Situation nicht.
Mein Sohn hatte mir eine Schachtel Pralinen geschenkt, und als ich ihm sagte, dass ich sie nicht gegessen, sondern seinen Kindern gegeben hatte, schrie er: „Was hast du getan?“
Zum Glück wurden sie rechtzeitig behandelt und es geht ihnen jetzt gut.
Sichtlich erleichtert sagte mein Sohn zu mir:
„Ich weiß, dass du das nicht wissen konntest, aber es war wirklich wichtig. Es tut mir leid, dass ich dich angeschrien habe.“



