Eine Witwe legte heimlich ein Foto der Geliebten ihres Mannes in seinen Sarg – und wenige Tage später geschah etwas, woran sich das ganze Dorf noch lange erinnerte 😱

Maria hasste Anna. Seit zwei Jahren wich die junge Sanitäterin David nicht von der Seite – Marias rechtmäßigem Ehemann. Anna fand immer einen Vorwand, in seiner Nähe zu sein: ein dringender Einsatz, ein „zufälliges“ Treffen vor dem Laden oder ein langes Gespräch nach der Untersuchung. Sie lächelte zu selbstsicher und sah ihn so an, als gäbe es die Ehefrau neben ihm gar nicht.

Maria schwieg nicht. Mehrmals sagte sie Anna direkt, sie solle sich von ihrer Familie fernhalten. Doch Anna antwortete ruhig, David sei ein erwachsener Mann und entscheide selbst, mit wem er Umgang habe. Manchmal fügte sie mit einem spöttischen Lächeln hinzu, dass ein Mann, der zu Hause glücklich sei, keine Aufmerksamkeit woanders suchen würde.

Diese Worte konnte Maria nicht vergessen.

David war kürzlich vierzig geworden, arbeitete viel und fuhr oft durch den Bezirk. Und eines Abends blieb sein Herz einfach stehen. Alles geschah sehr schnell.

Als Anna die Nachricht hörte, kam sie zu Marias Haus, um sich von dem geliebten Menschen zu verabschieden. Bei der Beerdigung stand sie abseits und trat nicht an den Sarg heran. Sie wusste, dass sie kein Recht hatte, dort zu sein. Sie war blass, die Augen gerötet. Die Witwe trat zu ihr und sagte leise, dass sie ihr niemals verzeihen werde. Sie beschuldigte Anna, die Familie zerstört und David ins Grab gebracht zu haben.

— Du wirst bald sterben, weil ich dein Foto zu deinem Liebhaber in den Sarg gelegt habe.

Anna antwortete nichts und ging. Und einige Tage später geschah das Unglaubliche.

In der Nacht nach dem Tod ihres Mannes holte Maria aus der Schublade ein altes Foto von Anna. Sie betrachtete es lange und trat dann leise, als niemand im Haus war, zum Sarg und legte das Foto auf Davids Brust. Sie glaubte, so ihre Rivalin bestrafen zu können.

Die Witwe erzählte der Geliebten selbst von dem Foto im Sarg. Und das tat sie nicht zufällig.

Maria wusste, dass ihr Dorf von Gerüchten und Aberglauben lebte. Die Menschen glaubten hier mehr an Zeichen, Flüche und „Verderbnis“ als an Ärzte. Genau darauf setzte sie.

Nach der Beerdigung trat sie an Anna heran und sagte laut, sodass die Nachbarn es hörten, dass sie Annas Foto zu David in den Sarg gelegt habe. Und fügte hinzu, dass man für solche Dinge immer bezahlen müsse.

Die Leute wurden sofort misstrauisch, tauschten Blicke aus, und am Abend kursierten bereits Gerüchte im Dorf.

Doch der wahre Grund war ein anderer.

Maria beschloss, ihre Rivalin leise zu beseitigen, ohne dass jemand sie damit in Verbindung bringen konnte.

Einige Tage später fühlte sich Anna plötzlich schlecht. Erst Schwäche, dann Übelkeit, starke Bauchschmerzen. Einen Tag später konnte sie nicht mehr aufstehen.

Im Dorf verbreiteten sich sofort Gerüchte. Man flüsterte, es sei der Fluch der Witwe. Man sagte, man dürfe kein fremdes Foto in einen Sarg legen, weil die Toten denjenigen mitnehmen, der darauf abgebildet ist.

Die alten Frauen am Brunnen bekreuzigten sich und versicherten, alles sei nach dem Gesetz der „höheren Mächte“ geschehen.

Maria schwieg. Sie tat so, als sei sie selbst überrascht. Sie ging sogar demonstrativ in die Kirche.

Doch Anna glaubte nicht an Mystik. Sie war Medizinerin und wusste, dass ihr Zustand einer Vergiftung ähnelte. Die Symptome waren zu eindeutig.

Sie erinnerte sich daran, dass Nachbarn ihr in den letzten Tagen Essen gebracht hatten. Auch Wasser war ihr über Bekannte übergeben worden. Anna hörte auf, alles zu essen, was sie aus fremden Händen erhielt. Sie griff nur noch auf Vorräte zurück, die sie selbst gekauft hatte, und trank Wasser aus versiegelten Flaschen.

Nach einigen Tagen ging es ihr besser.

Da verstand sie, dass jemand wirklich ihren Tod wollte. Und die einzige Person, der das nützte, hatte bereits laut im ganzen Dorf von einem „Fluch“ gesprochen.

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