Nach dem Tod der jungen Königin versank der gesamte Palast in Trauer, und ihr mit goldenen Schmuckstücken geschmückter Körper wurde bis zum Morgengrauen im Tempel unter dem Schutz der besten Krieger des Königreichs aufgebahrt… doch als die Priester am Morgen die Türen des Tempels öffneten, erwartete sie im Inneren ein wahrer Schrecken 😨
Was in jener Nacht im Tempel geschah, bleibt bis heute ein Rätsel 😳
Nach dem Tod der jungen Königin versank der riesige Palast in tiefe Trauer. Die gewaltigen Korridore, in denen noch gestern Musik und Lachen erklungen waren, lagen nun in schwerer Stille. Diener bewegten sich fast lautlos, Menschen vermieden es, einander in die Augen zu sehen, und an den Wänden brannten Hunderte von Fackeln, die den Palast mit dem Geruch von Öl und Rauch erfüllten.
Die Bewohner des Königreichs glaubten, dass die Seele eines Herrschers die Welt der Lebenden nicht sofort nach dem Tod verlässt. Nach einer alten Tradition musste der Körper der Königin für eine Nacht im heiligen Tempel verbleiben, damit die Götter über ihr Schicksal im Jenseits entscheiden konnten. Bis zum Morgengrauen durfte niemand die Ruhe der Verstorbenen stören.
Die junge Königin wurde in prächtige rote Gewänder gekleidet, die mit Gold und Perlen geschmückt waren. Auf ihren Kopf setzte man eine schwere Krone, und um ihren Hals legte man die uralte Halskette der Dynastie, die über viele Generationen weitergegeben worden war. Ihr Gesicht wirkte friedlich, als würde die Frau nur schlafen.
Spät am Abend wurde ihr Körper in den Haupttempel des Palastes getragen.
Es war ein riesiger steinerner Raum mit hohen Säulen, Statuen der Götter und einem langen Saal, der in die Dunkelheit führte.
Entlang der Wände wurden die besten Krieger des Königreichs aufgestellt.
Große, bewaffnete Männer in goldenen Rüstungen standen regungslos bei den Säulen mit Speeren und Schwertern. Selbst die Feinde des Reiches fürchteten diese Männer, denn jeder von ihnen war persönlich ausgewählt worden, um die Herrscher des Palastes zu beschützen.
Bevor die Türen geschlossen wurden, sah der Hohepriester die Krieger noch einmal an und sagte langsam:
„Was auch immer ihr in dieser Nacht hören werdet, die Türen dürfen nicht geöffnet werden.“
Die schweren steinernen Türen schlossen sich, und der Tempel versank in völlige Dunkelheit und Stille.
Später schworen einige Diener, dass sie mitten in der Nacht seltsame Geräusche aus dem Inneren gehört hätten. Doch niemand wagte es, hineinzugehen.
Als der Morgen anbrach, versammelten sich Priester, Diener, Palastwachen und der Herrscher selbst vor dem Tempel. Der Hohepriester befahl, die Türen für das letzte Abschiedsritual zu öffnen.
Doch schon wenige Sekunden später erfüllten Schreie des Entsetzens den Tempel. Im Inneren erwartete sie… 😳
Die Königin lag noch immer in der Mitte des Saales mit geschlossenen Augen und einem ruhigen Gesicht. Ihr goldener Schmuck glänzte im Licht der Fackeln, als wäre in dieser Nacht nichts geschehen.
Doch alle Krieger, die geblieben waren, um den Tempel zu bewachen, waren nicht mehr am Leben.
Einige lagen neben den Säulen, andere direkt an den Türen mit ihren Waffen in den Händen. An ihren Körpern gab es weder Wunden noch Blut noch Spuren eines Kampfes. Es wirkte, als wäre der Tod gleichzeitig über alle gekommen.
Im Palast begann man sofort über einen Fluch zu flüstern.
Einige waren überzeugt, dass die Götter die Wachen zusammen mit der Königin genommen hatten, damit sie im Jenseits nicht allein sei. Andere sagten, dass die Priester die Krieger absichtlich einem Tod im Rahmen eines alten geheimen Rituals überlassen hätten.
Doch viele Jahre später entstanden ganz andere Theorien.
Einige Wissenschaftler vermuteten, dass in jener Nacht im geschlossenen Tempel einfach der Sauerstoff ausgegangen war. Die riesige Halle war kaum belüftet, die Fackeln brannten bis zum Morgen, und die schweren Türen waren fest versiegelt. Vielleicht hatten die Krieger nicht einmal gemerkt, dass sie zu ersticken begannen.
Nur ein Detail erschreckt die Menschen bis heute am meisten.
Warum keiner der bewaffneten Männer überhaupt versucht hatte, die Türen zu öffnen und sich zu retten.
Und was genau in jener Nacht im Tempel geschah, wird niemand jemals erfahren.

Alle Ereignisse dieser Geschichte sind keine historischen Tatsachen. Es handelt sich nur um ein Produkt der Vorstellungskraft und eine künstlerische Erzählung.


