😨💍 Ein 19-jähriger Student heiratete die 65-jährige Vermieterin der Wohnung, die er gemietet hatte, weil er überzeugt war, einen einfachen Weg gefunden zu haben, reich zu werden. Er wollte ein wenig warten, sich scheiden lassen und einen Teil ihres Vermögens bekommen. Doch der junge Mann ahnte nicht, was ihn drei Tage nach der Hochzeit erwartete.

Teil 1
Der 19-jährige Artjom kam zum Studieren in eine Großstadt und mietete eine kleine, aber teure Wohnung. Die Vermieterin war die 65-jährige Marina – eine wohlhabende Frau, der mehrere Wohnungen und ein Landhaus gehörten.
Zunächst betrachtete Artjom sie einfach als seine Vermieterin. Doch schon bald erfuhr er von ihrem Vermögen und begann, die Frau mit ganz anderen Augen zu sehen.
Eines Tages machte er ihr einen Heiratsantrag.
Marina sah ihn lange an und stimmte dann überraschend zu.
Artjom war überzeugt, dass er alles perfekt geplant hatte. Er wollte ein oder zwei Jahre mit Marina zusammenleben, dann die Scheidung verlangen und versuchen, einen Teil ihres Vermögens zu bekommen.
Doch vor der Hochzeit legte Marina ihm einen Ehevertrag vor.
— Lies ihn aufmerksam durch, — sagte sie ruhig.
Artjom blätterte lediglich schnell durch einige Seiten und unterschrieb.
Bei der Hochzeit war er vollkommen glücklich und zufrieden mit sich selbst und freute sich bereits auf den baldigen Reichtum. Doch er wusste noch nicht, was ihn drei Tage später erwartete …

Teil 2
Nach der Hochzeit erkannte Artjom schnell, dass Marina nicht vorhatte, ihre Ehe zu einer bloßen Formalität zu machen.
Sie erwartete, dass er wie ein echter Ehemann mit ihr leben würde: Zeit mit ihr verbringen, im Haushalt helfen, mit ihr Verwandte besuchen und am Familienleben teilnehmen.
Artjom wurde zunehmend gereizt.
Nach einigen Monaten beschloss er, dass es Zeit war, die Scheidung einzuleiten.
— Ich möchte nicht mehr so leben. Lass uns scheiden, — erklärte er.
Marina sah ihn ruhig an.
— Bist du dir sicher?
— Natürlich.
Da holte die Frau genau den Ehevertrag hervor.
— Hast du ihn überhaupt gelesen?
Artjom verstummte.
Marina schlug die entsprechende Seite auf und zeigte ihm den Punkt, den er einst unterschrieben hatte.
Dort stand, dass der Ehemann, wenn er selbst die Scheidung verlangt, der Ehefrau eine Summe zahlen muss, die der Hälfte des Wertes ihres Eigentums entspricht.
Und Marinas Vermögen hatte einen enormen Wert.
Artjom wurde blass.
— Das ist unmöglich …
— Du hast es selbst unterschrieben, — antwortete Marina.
Doch danach erwartete ihn noch eine weitere unangenehme Überraschung.
Der Vertrag enthielt auch eine Klausel über Untreue: Wenn einer der Ehepartner den anderen betrügt, muss die schuldige Partei dem betrogenen Ehepartner eine hohe Vertragsstrafe zahlen, die im Ehevertrag festgelegt ist.
Artjom erkannte, dass selbst der Versuch, heimlich eine andere Frau zu finden, ihn finanziell endgültig ruinieren konnte.
Marina schwieg eine Weile und sagte dann:
— Ich wusste von Anfang an, warum du mich geheiratet hast.
Der junge Mann senkte den Blick.
— Warum hast du dann zugestimmt?
— Weil ich gehofft hatte, dass du dich mit der Zeit ändern würdest. Aber jetzt bist du bereits mein Ehemann. Du wolltest mein Vermögen bekommen, aber stattdessen hast du eine Familie bekommen.
Artjom antwortete nichts.
Er hatte davon geträumt, nur ein oder zwei Jahre mit Marina zusammenzubleiben, ihr Geld zu bekommen und ein neues Leben zu beginnen.
Doch aufgrund seiner eigenen Gier hatte er sich selbst in eine Lage gebracht, aus der er nicht einfach herauskommen konnte, ohne enorme finanzielle Konsequenzen zu tragen.
So musste der junge Mann, der versucht hatte, eine ältere Frau wegen ihres Vermögens auszunutzen, sich den Folgen seiner eigenen Habgier stellen.

Nun verging seine Jugend an der Seite einer Frau, die er nicht liebte — einer Frau, die er ausschließlich wegen ihres Geldes geheiratet hatte.
