Nicht alle Vögel können alleine überleben. Manchmal ist Mama nicht da, also ist Nothilfe gefragt. Jetzt erzählen wir die Geschichte eines anderen kalifornischen Kondors, dessen Mutter durch eine Handpuppe ersetzt wurde.
Bis 1987 war die Vogelart, der kalifornische Kondor, praktisch ausgerottet. Insgesamt waren es etwa 27. Aber die Menschen konnten sie nicht aussterben lassen, also nahmen sie sie in ihre Obhut. Seitdem ist ihre Population deutlich gewachsen, wobei die meisten Vögel in freier Wildbahn leben. Wie es funktioniert?

Vögel werden in speziellen Zentren aufgezogen. Sie haben eine Puppe an der Hand und ersetzen dort ihre Mutter. Sie füttert die Vögel und hält sie warm wie ihre eigene Mutter.

Und damit sich Kondore nicht an Menschen gewöhnen, haben sich Wissenschaftler für einen solchen Trick entschieden. Und der Trick, das muss man zugeben, war ein Erfolg.

Im Jahr 2019 überstieg die Zahl der Individuen 500. Außerdem lebt mehr als die Hälfte der Vögel in freier Wildbahn.
