Im Jahr 2000 entschied sich das Ehepaar Mary und Randy Johnson für eine künstliche Befruchtung. Sie produzierten bis zu 14 lebensfähige Embryonen. Zwei von ihnen wurden sofort in Mary implantiert, die rechtzeitig zwei Junge zur Welt brachte, während der Rest erstarrte und wartete.
Fünfzehn Jahre später wurden aus den Embryonen von Mary und Randy zwei weitere Zwillingspaare geboren.

Lange bevor sie ihren zukünftigen Ehemann kennenlernte, wurde bei Mary aus Bloomington, Minnesota, PCOS diagnostiziert. Zu ihrem großen Bedauern half eine Langzeitbehandlung nicht, und bei Maria wurde Unfruchtbarkeit diagnostiziert.
Als Mary und Randy Johnson 1996 heirateten, wussten beide, dass ihre Familien ohne Kinder immer unvollständig sein würden. 2002 entschieden sie sich für die künstliche Befruchtung. Die IVF-Behandlung war mehr als erfolgreich – 14 Embryonen waren lebensfähig.

Die beiden Embryonen wurden sofort in Marias Gebärmutter übertragen, wo sie glücklicherweise Wurzeln schlugen und sich zu entwickeln begannen. Am 11. Juni 2003 brachte die glückliche Mutter die Zwillinge Alex und Kurt zur Welt.
Die restlichen 12 Embryonen wurden vorübergehend in eine Kryokammer gelegt, da Mary und Randy nicht auf zwei Kinder beschränkt werden wollten.

Leider verboten die Ärzte Maria nach der ersten Geburt, ein Kind zur Welt zu bringen. In gegenseitigem Einvernehmen spendeten Mary und Randy ihre 12 Embryonen an das National Embryonic Center als Geschenk für diejenigen, die nicht die Möglichkeit hatten, Eltern zu werden.
„Die einzige Bedingung, die Randy und ich den Experten des embryologischen Zentrums gestellt haben, war, dass wir wissen müssen, wem unsere Embryonen transplantiert werden. Und nicht nur zu lernen, sondern auch zu sehen, wie Babys geboren werden. Mit der Zeit werden sie auch unsere Babys“, sagt Mary.

Beide Embryonen gingen an Jenny und Dani Gardner aus Charleston, South Carolina.
Im Fötuszentrum, in das die Gardners gingen, wurden sie Mary und Randy Johnson vorgestellt. Es stellte sich heraus, dass die beiden Paare viel gemeinsam haben. Daher „schenkten“ die Johnsons gerne ihre beiden Embryonen an ihre neuen Bekannten.
Im November 2017 brachte Jennie Gardner die Zwillinge Matthew und James zur Welt.

Die beiden anderen Embryonen gingen an ein junges Paar aus Millington, Tennessee, Amy und Robert Hefner, die ebenfalls jahrelang erfolglos versuchten, eigene Kinder zu bekommen.
Durch die Einführung der Johnsons und die anschließende IVF konnten die Hefners Eltern werden.
Am 11. Juni 2018, genau 15 Jahre nach der Geburt von Alex und Kurt, wurden die süßen Schwestern Eliana und Eliza geboren.

Obwohl sie zu unterschiedlichen Zeiten von verschiedenen Eltern geboren wurden, sind sie biologische Zwillinge. Aus diesem Grund stehen 3 Familien in engem Kontakt und tauschen Neuigkeiten über ihre Kinder aus.
