Jeder von uns hat seine Mängel, aber nicht jeder ist bereit, alle Anstrengungen zu unternehmen, um sie zu verbergen.

Die Geschichte von Sarah Eisenman aus Arizona handelt davon: Ihre Haare wurden sehr früh grau. Und sie möchte ihre schneeweißen Haare nicht unter einer Schicht Haarfärbemittel oder Tönungswasser verstecken.
Als Sarah 21 wurde, verlor ihr Haar seine dunklen Pigmente vollständig (vor diesem Alter war das Mädchen brünett).

Sarah geriet in Panik und fing an, sich regelmäßig die Haare zu färben. Sie wollte nicht, dass einer ihrer Freunde das nachgewachsene graue Haar so sehr sah, dass sie ihre Wurzeln buchstäblich wöchentlich tönte.
Freunde und Kollegen wussten nicht, dass Sarah grauhaarig war, da sie Angst vor Verurteilung hatte. Mit 37 änderte sich alles: Arbeit, Kinder und Haushalt waren ein wesentlicher Bestandteil von Sarahs Tagesablauf, in dem für häufiges Ausmalen einfach keine Zeit blieb. Und sie hat gelernt, sich so zu akzeptieren, wie sie ist.

Zuerst musste sie ein paar Jahre damit verbringen, silberne Haare wachsen zu lassen, während die Farbe allmählich abgewaschen wurde.
Sarahs Kreis teilte sich in zwei Gruppen: Die einen verurteilten sie, die anderen bewunderten den Mut des 44-jährigen Social-Media-Stars.

„Mir ist bewusst, dass meine Haare für viele eine Herausforderung darstellen. Ich bekomme oft Komplimente und böse Blicke, wenn ich das Haus verlasse. Alle wollen meine Haare anfassen. Einige sahen etwas nervös aus, während andere echte Freude in ihren Augen hatten.“ Sarah behauptet, dass sie sich jetzt so schön und attraktiv wie möglich fühlt.
