Kürzlich tauchte im Internet ein Video auf, das sofort viral ging. Darauf zu sehen: eine trübe Wasseroberfläche, offenbar mit einem Handy gefilmt, und eine seltsame Bewegung unter der Oberfläche.
Zunächst scheint alles normal zu sein: Wellen, Plätschern, Windgeräusche. Doch dann gleitet etwas Langes, Flexibles und Dunkles durch das Bild. Für einen Moment sind Flossen zu sehen… ungewöhnliche Flossen. Zu lang. Zu geschmeidig. Zu unähnlich zu Delfinen.
Die Kommentatoren spalteten sich in Lager. Die Mehrheit ist überzeugt: Es war einfach eine Delfinschule. „Nichts Besonderes“, schreiben sie. Doch dann stellt jemand eine einfache Frage:
„Habt ihr jemals Delfine mit solch langen Flossen gesehen?“ – Stille.
Die Anhänger von Mythen und Geheimnissen wurden sofort aktiv. „Das könnten Meerjungfrauen gewesen sein!“, liest man in den Kommentaren.
„Meerjungfrauen existieren! Wir bemerken sie nur nie!“ Manche behaupten sogar, seltsamen Gesang gehört zu haben, als hätte der Wind ihn vom Wasser hergetragen…
Skeptiker zucken mit den Schultern: alles Einbildung, optische Täuschung, Lichtspiel und Wellengang.
Doch eine Tatsache bleibt unbestritten: Die Menschheit hat nur etwa 10 % des Ozeans erforscht.
Vielleicht waren es ungewöhnliche Delfine. Oder eine bisher unbekannte Meeresart. Oder… etwas, woran man uns als Kinder glauben ließ, bis die Erwachsenen uns das Ausreden begannen?
Eine Antwort gibt es (noch) nicht. Das Video wird weiter millionenfach angesehen, und das Rätsel bleibt. Jeder muss selbst entscheiden, woran er glaubt – an Wissenschaft, Zufall oder an die Geheimnisse der Tiefsee.



