Die Hochzeit war wie ein Märchen – Musik, Blumen, Lachen, Gäste. Alles schien perfekt, wie in einem Film: das weiße Kleid, unser Tanz, die glücklichen Blicke der Familie. Er war aufmerksam, liebevoll, und ich dachte, dieser Tag würde der Anfang eines ruhigen, langen Lebens zu zweit sein.

Als die Gäste gingen, sagte er plötzlich, er sei müde und wolle in einem anderen Zimmer schlafen. Ich stimmte zu, ohne weiter nachzufragen. Doch in der Nacht konnte ich nicht schlafen – eine seltsame Unruhe ließ mich aufstehen.
Ich ging den Flur entlang, mein Kleid raschelte leise. Die Tür zu seinem Zimmer stand halb offen. Drinnen herrschte Stille, aber irgendetwas fühlte sich falsch an.

Er trat aus dem Bad, noch feucht vom Wasser. Sein Blick war ruhig, aber in diesem Frieden lag etwas Undurchsichtiges.
„Alles ist gut“, sagte er leise. „Vertrau mir.“

Ich wollte glauben. Doch irgendwo tief in mir wusste ich – heute Nacht begann etwas, что verändern würde, как ich ihn und vielleicht mich selbst sehe.
