Marina hat ihr ganzes Leben von einer Familie geträumt, in der Liebe und Unterstützung stärker sind als jede Schwierigkeit.

Sie heiratete Peter in der Hoffnung, dass sie gemeinsam alle Widrigkeiten überwinden könnten. Als die Ärzte bei ihr Krebs diagnostizierten, brach ihre Welt zusammen, doch sie versuchte, die Hoffnung zu bewahren. Sie glaubte, dass die Liebe ihres Mannes ihre Stütze sein würde. Stattdessen wurde Peter kalt und distanziert.
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Er ging nicht mit ihr zu den Untersuchungen, hielt ihre Hand im Krankenhaus nicht, und als sie vor Angst und Schmerz weinte, sagte er ihr direkt ins Gesicht: „Du gehst mir auf die Nerven, na und, dass du Krebs hast.“ Marina fühlte sich verraten und einsam. Der Mensch, der versprach, sie „in Krankheit und Gesundheit“ zu lieben, verschwand gerade dann, als sie am meisten Unterstützung brauchte.

In ihren Augen verwandelte sich Liebe in Leere, und der Schmerz der Krankheit wurde doppelt: körperlich und seelisch. Sie erkannte, dass manche Beziehungen nicht durch Streit oder Scheidung enden, sondern durch Verrat. Und dieser Verrat hinterlässt eine tiefe Narbe, die niemals ganz verheilt.
