😦 Eine Nachbarin stellte immer eine Vase mit Bonbons im Eingang unseres Wohnhauses auf.

In unserem Gebäude lebte eine alte Frau, die jeden Tag eine Vase voller Bonbons im Eingang für die Kinder hinterließ.

Am Anfang dachten wir, sie sei einfach eine einsame Person, die auf diese Weise Aufmerksamkeit suchte. Ich sagte meinen Kindern immer, sie sollten nicht zu viele nehmen, und sie lächelte nur still.

Une voisine laissait toujours un vase de bonbons dans notre entrée d’immeuble : quand nous avons découvert la raison de son geste, nous étions choqués

Letzten Monat ist sie gestorben. Alle Nachbarn kamen zusammen, um beim Sortieren ihrer Sachen zu helfen. Dabei fanden wir ihr Notizbuch – ein kleines Heft voller Geschichten aus ihrem Leben.

Eine dieser Geschichten ließ uns endlich verstehen, warum sie die Bonbons im Eingang ließ. Diese Entdeckung machte uns alle sprachlos.

Une voisine laissait toujours un vase de bonbons dans notre entrée d’immeuble : quand nous avons découvert la raison de son geste, nous étions choqués


In dieser Geschichte schrieb sie:

Als ich klein war, wachte meine Mutter eines Tages nicht mehr auf.

Ich erinnere mich an die Angst, die mich überkam.

Sie lag dort, regungslos, und ich konnte nicht verstehen, was geschah.

Ich ging hinaus und suchte verzweifelt nach etwas zu essen.

Da traf ich einen Soldaten.

Er sah mich mit sanften Augen an, gab mir ein kleines Stück Zucker – und ging.

Ich ging nach Hause, hielt den Zucker fest in meinen Händen.

Ich nahm eine Vase, füllte sie mit Wasser und ließ den Zucker darin schmelzen.

Dann träufelte ich Tropfen für Tropfen in den Mund meiner Mutter.

Ich wusste nicht, ob es helfen würde, aber ich hatte Hoffnung.

An diesem Abend öffnete meine Mutter endlich die Augen.

Ich erinnere mich noch an die riesige Erleichterung.

Une voisine laissait toujours un vase de bonbons dans notre entrée d’immeuble : quand nous avons découvert la raison de son geste, nous étions choqués

An diesem Tag versprach ich mir: Wenn wir es schaffen, werde ich immer Kindern Bonbons geben – als Zeichen meiner Dankbarkeit für dieses Wunder.

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