Bevor wir losfuhren, hatte ich eine gute Hundesitterin für unseren Hund Baxter gefunden, da wir ihn nicht mitnehmen konnten. Normalerweise nehme ich meinen Hund überallhin mit, aber dieses Mal reisten wir mit der Familie meiner Schwester, und da ihre Tochter Angst vor Hunden hat, beschloss ich, Baxter zu Hause zu lassen.
Ich dachte, ich hätte an alles gedacht: Futter, Medikamente, Spaziergänge und vor allem eine zuverlässige Betreuerin. Ich hatte lange nach jemandem mit guten Empfehlungen gesucht und schließlich Clara gefunden.
Ich hatte sogar eine ausgedruckte Anleitung hinterlassen, in der Baxters Tagesablauf detailliert beschrieben war, einschließlich der Musik, die ich ihm normalerweise vorspiele. Nach all dem fuhren wir beruhigt weg, in dem Glauben, dass es keinen Grund gab, warum etwas schiefgehen sollte.
Ab und zu schickte Clara uns Fotos von Baxter, um zu zeigen, dass es ihm gut ging.
Als wir zurückkamen, begrüßte mich Baxter zu meiner großen Überraschung nicht wie sonst. Er blieb einfach sitzen, regungslos, als wäre ich eine Fremde für ihn.
Das war wirklich seltsam und überhaupt nicht typisch für ihn. Ich hatte ihn schon zwei- oder dreimal bei Hundesittern gelassen, und noch nie hatte er sich so verhalten.
Ich spürte, dass es einen Grund dafür geben musste, also beschloss ich, mir die Kameraaufnahmen anzusehen. Was ich dort entdeckte, verschlug mir die Sprache.
Wir waren sieben Tage im Urlaub, und als wir zurückkamen, schaute mich mein Hund nicht einmal an, als wäre ich eine Fremde. Was die Kameraaufnahmen enthüllten, machte mich sprachlos.
Beim Überprüfen der Aufnahmen stellte ich fest, dass Clara sich überhaupt nicht um Baxter gekümmert hatte.
Die Fotos, die sie mir geschickt hatte, waren bearbeitet.
Nach mehreren erfolglosen Versuchen, sie zu kontaktieren, beschloss ich, zu ihr nach Hause zu fahren.
Clara erklärte mir, dass ihre Mutter krank gewesen sei und sie ihren Nachbarn gebeten habe, sich um Baxter zu kümmern.
Dieser sei jedoch nur zwei- oder dreimal vorbeigekommen, um ihm etwas Futter zu geben, ohne sich wirklich um ihn zu kümmern.
Zurück zu Hause tat ich alles, um Baxters Vertrauen zurückzugewinnen: mehr Spaziergänge, neue Spielsachen und ganz viel Zuneigung.
Nach und nach begrüßte er mich wieder fröhlich.
Baxter verzieh mir, so wie es nur Hunde können — und das erinnerte mich daran, wie wichtig es ist, für die da zu sein, die uns wichtig sind.



