Ich schlug einem Mann, mit dem ich erst seit ein paar Monaten zusammen war, einfach vor, in ein Café zu gehen, um uns aufzuwärmen. Als Antwort hörte ich: „Willst du etwa auf meine Kosten essen? Dann fahren wir lieber zu mir nach Hause.“ 😢

Wir lernten uns völlig zufällig kennen, ganz ohne Romantik. Ich stand in der Apotheke und kaufte Vitamine, er suchte etwas für seine Gelenke. Die Schlange bewegte sich nur langsam, und irgendwann konnte ich mich nicht mehr zurückhalten und sagte:

— Eigentlich ist es schon komisch. Früher ging man in die Apotheke für Schönheit, heute für Ersatzteile.

Er drehte sich zu mir um und lachte.

— Sehr treffend. Der Arzt hat mir neulich gesagt, dass meine Knie nicht mehr das sind, was sie einmal waren, — antwortete er.

So kamen wir ins Gespräch. Sein Name war Alexander. Ein ganz gewöhnlicher Mann, ruhig, ohne demonstratives Heldentum, aber mit Humor. Als wir die Apotheke verließen, schlug er vor, ein wenig spazieren zu gehen.

— Wenn du es nicht eilig hast, können wir ein bisschen laufen, — sagte er.

— Warum nicht, — antwortete ich.

Wir gingen und unterhielten uns. Meistens sprach er. Alexander erzählte von sich. Ich hörte zu, versuchte gelegentlich selbst etwas zu sagen, aber das Gespräch drehte sich immer wieder um ihn. Damals maß ich dem keine Bedeutung bei und hielt es für bloße Nervosität.

Я предложила мужчине, с которым встречалась всего несколько месяцев, просто зайти в кафе и погреться, а в ответ услышала: "Ты что, хочешь есть за мой счет? Лучше поедем ко мне домой"

Wir tauschten Telefonnummern aus und begannen zu schreiben. Er schrieb oft und viel. Die Nachrichten waren lang und handelten meist von seiner Arbeit, seiner Gesundheit, den Nachbarn und den Preisen in den Geschäften. Ich antwortete, doch mir kam etwas seltsam vor: Es war, als würde er mich gar nicht hören. Er reagierte kurz und schrieb dann wieder über sich selbst.

Wir trafen uns noch einige Male. Fast immer waren es Spaziergänge.

Wir spazierten und redeten. Alexander erzählte, wie er früher morgens joggte, auf sich achtete und wie jetzt alles schwieriger geworden sei.

— Das Alter, — seufzte er. — Man kann nicht mehr laufen wie früher.

— Das verstehe ich, — sagte ich. — Jeder hat seine Veränderungen.

Er nickte, begann aber sofort wieder, über sich selbst zu sprechen. Auch dem schenkte ich damals keine besondere Aufmerksamkeit.

Ich schlug dem Mann, mit dem ich erst seit ein paar Monaten zusammen war, vor, einfach in ein Café zu gehen, um uns aufzuwärmen, doch als Antwort hörte ich:
„Willst du etwa auf meine Kosten essen? Dann fahren wir lieber zu mir nach Hause.“

— Vielleicht setzen wir uns irgendwann mal irgendwo hin? — fragte ich vorsichtig eines Tages.

— Wozu? Spazierengehen ist gesünder, — antwortete er. — Außerdem laufen wir doch gut so.

Mit der Zeit bemerkte ich, dass unsere Gespräche seltsam waren. Wenn er sprach, sollte ich zuhören. Wenn ich anfing zu sprechen, schaute er auf sein Handy oder unterbrach mich.

— Auf der Arbeit ist es gerade schwierig bei mir, — begann ich einmal.

— Also mein Chef versteht überhaupt nichts, — unterbrach Alexander mich sofort und wechselte zu seinem Thema.

Ich versuchte, mich nicht darauf zu fixieren, und dachte, vielleicht fehlte ihm einfach jemand zum Reden.

Und dann kam dieser eine Tag.

Es war November, ein kalter Wind wehte, und wir waren schon über zwei Stunden unterwegs. Ich fror wirklich.

— Hör mal, lass uns in ein Café gehen, — sagte ich. — Mir ist sehr kalt.

Er blieb stehen und sah mich überrascht an.

— Wozu denn? — fragte er. — Wir gehen doch ganz normal.

— Mir ist wirklich kalt, — antwortete ich. — Wir trinken einfach einen Tee oder Kaffee.

Er schwieg ein paar Sekunden und sagte dann mit einem spöttischen Lächeln:

— Willst du mich etwa zum Mittagessen ausnehmen?

Ich verstand zunächst gar nicht, was er meinte. Und dann begann der wahre Albtraum. 🫣😲

— Wie meinst du das, ausnehmen? — fragte ich nach. — Mir ist einfach kalt.

— Ich habe nicht vor, im Café für eine Frau zu bezahlen, — sagte er ruhig. — Ich weiß noch nicht einmal, ob es sich lohnt, überhaupt Geld für dich auszugeben.

Mir wurde unangenehm.

— Ich habe dich auch nicht gebeten, für mich zu zahlen, — antwortete ich. — Wir können getrennt bezahlen.

Er schüttelte den Kopf.

— Ich sehe keinen Sinn darin. Wenn dir kalt ist, können wir zu mir gehen. Ich habe kostenloses Essen.

— Ich bin nicht bereit, zu dir zu fahren, — sagte ich.

— Ach was, — zuckte er mit den Schultern. — Die Pilze habe ich selbst gesammelt, das ist umsonst. Und du kannst mir gleich im Haushalt helfen, damit dir nicht langweilig wird.

In diesem Moment wurde mir alles klar.

Er suchte keine Frau und keine Beziehung. Er suchte einen bequemen Menschen. Jemanden, der zuhört, dankbar ist, hilft und nicht einmal Anspruch auf eine Tasse Tee erhebt.

Ich sah ihn an und sagte ruhig:

— Alexander, unsere Wege trennen sich hier.

— Warum? — fragte er überrascht.

Я предложила мужчине, с которым встречалась всего несколько месяцев, просто зайти в кафе и погреться, а в ответ услышала: "Ты что, хочешь есть за мой счет? Лучше поедем ко мне домой"

Ich drehte mich um und ging. Er rief mir noch etwas hinterher, aber ich hörte nicht mehr zu. Wichtig war für mich nur eines: Ich hatte rechtzeitig alles verstanden und mich nicht auf eine Rolle eingelassen, die mir von Anfang an nicht entsprach.

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