Die meisten Menschen können den Unterschied zwischen ihnen nicht erkennen, aber es ist wirklich wichtig.

Trotz Protesten des Unternehmens hat ein Bundesrichter beschlossen, mit einer Klage gegen McCormick & Co., dem beliebten Gewürzhersteller, voranzukommen. Die Klage betrifft die Größe der Pfefferdosen von McCormick.

Ein kleinerer Akteur in der Gewürzindustrie, Watkins Inc., reichte letztes Jahr eine Klage gegen McCormick ein und behauptete, dass letzteres die Menge an Pfeffer in seinen Dosen um 25% reduziert habe, während dieselbe Dosengröße beibehalten wurde. Die alten McCormick-Dosen enthielten etwa 8 Unzen gemahlenen Pfeffer. Nach der Umstellung enthalten die Dosen nun etwa 6 Unzen gemahlenen Pfeffer.

Trotz dieser Reduzierung der Menge ist die Größe der Dose tatsächlich gleich geblieben. Watkins behauptet, dass McCormick einen visuellen Trick verwendet, um es so aussehen zu lassen, als ob sie mehr Pfeffer pro Dose verkaufen, als sie tatsächlich tun.

Watkins und McCormick verkaufen dasselbe Produkt, aber ihre Marketingtechniken sind unterschiedlich. McCormick verwendet undurchsichtige Behälter, die die Menge des enthaltenen Produkts verdecken. Watkins hat einen kleineren Behälter, obwohl sie die gleiche Menge wie McCormick enthalten. Deshalb verklagt Watkins McCormick.

Sie behaupten, dass McCormick versucht, Kunden zu täuschen und sich ohne tatsächliche Verbesserung ihres Produkts einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen. Es stimmt, dass die McCormick-Dosen angeben, wie viel Pfeffer sie enthalten, aber die winzige Markierung „6 oz.“ ist in einer kleinen Schriftart, die auf den ersten Blick schwer zu erkennen wäre. Der Branchenbegriff dafür ist „slack-filling“, was im Wesentlichen bedeutet, dass zu wenig gefüllt wird. Watkins argumentiert, dass diese Praxis so irreführend ist, dass sie einen Verstoß gegen die Verbraucherschutzgesetze darstellt.

Watkins sagt, dass die irreführenden Marketingpraktiken von McCormick ihre Verkäufe beeinträchtigt haben. Wenn Kunden die beiden Pfefferdosen vergleichen, werden sie natürlich annehmen, dass sie mit McCormick mehr schwarzen Pfeffer für einen besseren Preis bekommen. In Wirklichkeit sind die Dosen zwar nicht gleich groß, enthalten aber tatsächlich die gleiche Menge schwarzen Pfeffer.

McCormick hat sich verteidigt, indem es argumentiert, dass sie nicht haftbar gemacht werden können, da ihre Pfefferdosen die enthaltene Menge tatsächlich angeben. Viele Menschen kaufen dies jedoch nicht ab. Neben der Klage von Watkins gibt es auch eine Sammelklage von verärgerten Kunden, die ihre neuen Pfefferdosen von McCormick gekauft haben. Die Kläger behaupten, von McCormick betrogen worden zu sein. Beide Fälle durchlaufen derzeit das föderale Gerichtssystem.

Dieser Vorfall verdeutlicht die Bedeutung von Vertrauenswürdigkeit seitens der Unternehmen. Unternehmen, die eine starke Vertrauensmarke und gute Gemeinschaftsbeziehungen aufbauen können, neigen dazu, erfolgreicher zu sein. Stunts wie der von McCormick schaden dem Ruf und zeigen, dass es für Verbraucher schwierig ist, den verkauften Produkten zu vertrauen. Also, bevor Sie das nächste Mal zum Lebensmittelgeschäft gehen, denken Sie daran, den Unterschied zwischen den beiden McCormick-Pfefferdosen zu beachten.

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