Die Schwangerschaft von Rebekah Callahan im Jahr 2012 war kompliziert, und wegen zu viel Fruchtwasser um den Fötus beschlossen die Ärzte, die Geburt früher einzuleiten.
Niemand wusste, dass mit der kleinen Mathilda etwas nicht stimmte – bis etwa eine halbe Stunde nach der Geburt.
Als sie auf die Welt kam, hatte sie einen großen blauen Fleck im Gesicht, der sich auf eine Körperhälfte ausbreitete. Zunächst dachten die Ärzte, es sei nur ein Bluterguss – doch dann erkannten sie ihren Fehler.
Erst 30 Minuten nach der Geburt teilten die Ärzte den Eltern mit, dass es sich um ein Muttermal handelte.
Das Mädchen wurde mit Flecken im Gesicht geboren – was Jahre später geschah, erstaunte alle.
Zwei Wochen nach der Geburt wurde bei Mathilda das Sturge-Weber-Syndrom diagnostiziert – eine sehr seltene neurokutane Erkrankung, die Lähmungen, Lernprobleme und Anfälle verursachen kann.
Mathildas Zustand verschlechterte sich schnell, und sie musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Binnen weniger Tage wich die Freude der Eltern tiefer Besorgnis. Sie wussten nicht, ob sie ihre Tochter lebend wiedersehen würden.
Zudem stellte sich heraus, dass Mathilda zwei Löcher im Herzen hatte.
Doch sie war eine echte kleine Kämpferin, und obwohl die Überlebenschancen gering waren, verlief die Operation erfolgreich.
Mathilda unterzog sich auch einer Laserbehandlung, um das ungewöhnliche Muttermal zu entfernen. Der gesamte Prozess kann jedoch bis zu 16 Jahre dauern.
Trotz regelmäßiger, schmerzhafter Laserprozeduren war Mathilda ein wirklich fröhliches Mädchen.
Aber viele Menschen starrten auf Mathilda und ihr Muttermal.




