Der Mann fischte ruhig im Fluss, als er eine Bewegung in der Nähe spürte.
Ein Bärenjunges näherte sich ihm und deutete auf einen Fisch. Der Fischer war überrascht, teilte aber seine Beute.

Das Bärenjunge aß den Fisch nicht sofort, sondern brachte ihn im Dickicht des Waldes zum Bären.
Diese Geschichte spielte sich im Norden Sibiriens ab.
Ein Bewohner eines der kleinen Dörfer in der Umgebung ging mitten ins seichte Wasser und in wenigen Stunden schickte er drei Forellen und eine schwere Äsche in den Eimer.
Vor Aufregung sah der Fischer nicht sofort, wie sich das Bärenjunge ihm näherte.

Und als er das bemerkte, merkte er, dass das Tier hungrig war. Der Mann gab dem Baby eine ganze Äsche, aber er aß sie nicht. Er nickte und trug den Fisch irgendwo in den Wald. Dies wiederholte sich noch dreimal, und schließlich interessierte sich der Fischer dafür, wohin das Bärenjunge den Fisch trug. Er folgte ihm und auf der nächsten Lichtung sah er einen Bären ruhig daliegen.
Das große Biest war offensichtlich müde von dem langen Marsch durch die Taiga und gewann an Kraft.

Der Bär begegnete dem Mann ruhig. Aber der Fischer selbst verstand, dass zwei oder drei Fische für ein großes Tier nicht ausreichen würden.
Also dachte er eine Weile nach, dann brachte er ihr den ganzen Fang und ging leise.
Am nächsten Tag verließ die Bärin mit ihrem Jungen die Lichtung. Es sieht so aus, als hätte der Fisch ihr wirklich geholfen, an Kraft zu gewinnen.
